August 01, 2009

Linktipp

Unbedingte Leseempfehlung

Angefangen hatte damit vor ein paar Tagen das lawblog. Die Reaktionen in den Kommentaren sind ebenfalls lesenswert.

Von: lolli

May 17, 2008

GEZensiert

Leider hatte ich in den letzten Monaten das Missvergnügen, Details bei Privatsendern und abhängigen Produktionen kennen zu lernen. Im Fazit ist das Maß an Widerwertigkeiten, Geldgier, schlechten Inhalten und übelkeitserregenden Produktionen nur noch schwer zu toppen. Das System unserer privaten Medienlandschaft ist so abartig, dass sich kein normalsterblicher Bürger auch nur im Traum ein Bild davon machen kann.

Daher zahle ich mit Freuden meine GEZ Gebühren. Da läuft zwar auch nicht alles mit rechten Dingen zu, aber wenn Sender wie arte und phoenix, Sendungen wie Monitor, extra3, PlusMinus, die Tagesschau und co. davon finanziert werden ist es mir das wert.

Akut machen sich Lobyisten der privaten Medienlandschaft massive Sorgen, wenn öffentlich rechtliche Sender anfangen Inhalte ins Netz zu stellen und unabhängig von geschäfftlichen Interessen verfügbar machen. Bestochene und von finanziellen Interessen durchsetzt agierende Politiker versuchen daher die Veröffentlichung von öffentlich rechtlichen Sendern zu deckeln und massiv einzuschränken.

Meine Meinung dazu ist klar und simpel: Ich zahle mit meinen GEZ Gebühren für die Produktion und Bereitstellung von unabhängigen Inhalten. Daher erwarte verlange ich auch die zeitlich unbegrenzte Veröffentlichung und freie Verwendung der produzierten Inhalte im Internet. Mediatheken auf sieben Tage zu begrenzen ist eine reine Lobbyistenforderung, ein Tribut an schlechte Inhalte. Im Gegensatz dazu fordere ich die Bereitstellung aller von mir finanzierten Inhalte auf unbegrenzte Zeit im Internet.

Daran ist nicht viel falsch zu verstehen: Ich zahle die Produktion, das sind meine Inhalte, ich will das gefälligst unbefristet im Netz stehen haben. Jede andere Regulierung ist geprägt von vollständig korrupten und nach wirtschaftlichen Vorteilen gierenden Entscheidungsträgern. Eine Einschräkung der öffentlich rechtlichen Sender in ihren Internetangeboten bedeutet auf Dauer den Abrutsch in die Bedeutungslosigkeit. Sollen sich Private bitteschön anstrengen Inhalte zu liefern die es auch wert sind betrachtet zu werden, dann werde ich die auch gern besuchen.

Von: lolli

May 16, 2008

Stellt euch vor, es ist Link und keiner klickt hin

Von: lolli

May 14, 2008

Thunderbird 3 Alpha 1

Mozilla ist auf dem richtigen Weg: Inzwischen ist bereits die fünfte Beta von Firefox 3 freigegeben, an dem ich meine helle Freude habe. Die aktuelle Release stürzt mir zwar gelegentlich mal ab, aber alleine schon der Geschwindigkeitszuwachs zum 2er Firefox wiegt das mehrfach auf.

Auch mit Thunderbird geht es weiter: Der Mailclient soll noch dieses Jahr in der Version 3 stabil werden. Heute ist die erste Alpha freigegeben worden, die aber ausdrücklich nicht für den produktiven Einsatz geeignet ist. Persönlich nutze ich thunderbird seit einiger Zeit exzessiv, der Client hat bei mir evolution abgelöst.

Beim näheren Recherchieren in den geplanten Features für thunderbird 3 bin ich über ein für mich mit Freude erwartetes Feature gestolpert: Der Client soll endlich schreibend auf LDAP zugreifen können und damit benutzerübergreifende und zentrale Adressbücher sinnvoll ermöglichen.

Mein aktueller Mailserver besteht in den Hauptkomponenten aus postfix, cyrus-imap und openLDAP. Mein letzter Versuch, Adressbücher neben Benutzeraccounts konsequenterweise ebenfalls im LDAP zu parken ist aber leider gescheitert, da viele Mailclients damit bisher einfach nicht anständig klarkommen:

  • Thunderbird 2 kann zwar mit etwas Überredung Adressbucheinträge aus LDAP ziehen, jedoch keine hinzufügen.
  • evolution hat gar keinen Support für ldap.
  • Lediglich kmail kann vernünftig mit ldap lesend und schreibend umgehen, allerdings hat mir die Schlüsselverwaltung zur verschlüsselten Kommunikation zwischen ldap und Client einen Strich durch die Rechnung gemacht. Sehr wahrscheinlich war ich aber nur zu dämlich.
  • Der Webmailclient roundcube kann ebenfalls nicht schreibend auf LDAP zugreifen, lesend bin ich nicht sicher.

Fazit: Zum jetzigen Zeitpunkt sind systemübergreifende Adressbücher nur schwer umsetzbar. Wenn thunderbird das aber bald unterstützt ist ein wichtiger Schritt getan. Hoffentlich setzen die Entwickler das auch wie angekündigt um.

Auch das dritte größere Projekt der Mozilla Foundation hat in den letzten Monaten wieder Fahrt aufgenommen: Der Kalender Sunbird / Lightning.

Bleibt nur zu sagen: Gute Arbeit Mozilla Entwickler, weiter so!

Von: lolli

May 13, 2008

Southpark befreit

Seit ein paar Wochen gibt es alle 12 Southparkstaffeln frei im Netz. Einziges Manko ist eingespielte Werbung.

Bei dieser Gelegenheit ein kleiner Tipp an Firefox User: Internetwerbung wird man recht zuverlässig mit dem Plugin "Adblock Plus" los (Cedrics Liste ist empfehlenswert). Meine Filter sind so eingestellt, daß ich mich nur noch bei netten Seiten von Werbung berieseln lasse, und dann auch gelegentlich mal draufklicke um die Site zu unterstützen. Nervige Popups auf unfreundlichen Seiten blocke ich gnadenlos.

Von: mongo

April 13, 2008

Verfassungsschutz fordert Zugriff auf Internet-Knotenpunkte

Nach dem BKA fordert nun auch der Verfassungsschutz mehr Zugriff auf Internetdaten. Neben dem bereits gewohnten vereinfachten Zugriff auf Handy und E-Mail Kommunikationsdaten kommt als Neuerung die Forderung zum Zugriff auf Internet-Knoten hinzu.

Datenschutzrechtliche Implikationen lasse ich in der folgenden Argumentation außen vor und argumentiere rein technisch.

Zunächst möchte ich dem nicht so technik-affinen Leser ein wenig Daten und Wissen um die Struktur des Internets an die Hand geben, um diese Forderung etwas besser beurteilen zu können:

Damit ein Datenpaket von einer x-beliebigen Quelle am gewünschten Zielort irgendwo auf der Welt ankommt, mieten Provider an großen Austauschpunkten Schnittstellen an. Diese Knotenpunkte leiten Pakete von einem Provider auf die Leitung eines anderen Providers weiter (sog. Peering), um das jeweilige Datenpaket seinem Ziel näher zu bringen. Die Knotenpunkte sind große Switches (wie aus Heimnetzwerken bekannt), die bei eingehenden Paketen die Zieladresse auslesen, und abhängig davon eine ausgehende Leitung bestimmen, auf die das Paket weitergeleitet wird.

Weltweit gibt es gut 100 öffentliche, große Internet-Knoten. Die vier Leistungsstärksten sind der AMS-IX in Amsterdam, der DE-CIX in Frankfurt am Main, der EQUINIX in Washington und der LINX in London. DE-CIX hat zur Zeit zu Spitzenzeiten einen Verkehr (Grafik) von über 350GBit/s (das sind 43 GByte pro Sekunde!), verteilt auf 230 angeschlossene Provider. Der Traffik hat sich 2007 verdreifacht. DE-CIX wird zur Zeit für eine maximale Bandbreite von 1,4TBit/s aufgerüstet, eingesetzt werden die fettesten Switches die der Markt zu bieten hat.

Die Knotenpunkte verfügen über keinerlei Funktionalität zur inhaltlichen Filterung der Datenpakete: es gibt keine Sniffer, keine Firewalls und Logtechniken. Das wäre bei dem anfallenden Traffik auch gar nicht machbar. Die Hardware ist auf das Lesen der Zieladresse, die Zielbestimmung und Weiterleitung optimiert. Das macht die Knotenpunkte übrigens nur sehr schwer angreifbar, in der Historie des DE-CIX hat es in den vergangenen fünf Jahren nur drei relevante Ausfälle gegeben.

Den anfallenden Traffik inhaltlich, zB. auf eine bestimmte E-Mail Adresse hin zu untersuchen (die irgendwo reinkommt und irgendwo anders den Knoten wieder verlässt) ist vollständig illusorisch. Um sowas zu machen müsste man wohl erstmal ein Kraftwerk bauen, welches das dazu notwendige Rechenzentrum mit entsprechenden Supercomputern versorgen könnte. Aus technischer Sicht ist die Forderung des Verfassungsschutzes also komplett realitätsfern und auf großen Knotenpunkten wie dem DE-CIX schlicht nicht umsetzbar. Bei diesem Szenario wird nicht einmal betrachtet, dass eine einzige E-Mail dabei in viele, voneinander unabhängige, Pakete aufgeteilt wird, die nicht zwangsläufig alle an einem bestimmten Knotenpunkt ankommen müssen. Eine Analyse des Datenstroms müsste diese zu einer bestimmten Verbindung gehörigen Pakete zunächst zusammensetzen. Eine inhaltliche Überwachung eines Knoten müsste also erstmal praktisch alles mitschneiden, im DE-CIX wären das zur Zeit so 30-50 TByte pro Tag, dann ordnen, logisch zusammensetzen und dann irgendwie analysieren und suchfähig machen. Viel Spaß.

Angeblich ist die Stasi an dem enormen Datenaufkommen gescheitert. Heute vertreten einige Leute die These, dies würde mit moderner Technik nicht mehr passieren. Im Falle der systematischen Überwachung von Internetknoten ist diese These unhaltbar, an den anfallenden Datenbergen würde jede Behörde ersticken.

Von: lolli

March 29, 2008

Purple & Brown

Mal wieder etwas Spaß für zwischendurch.

Von: lolli

March 27, 2008

Rant: Contentmafia

Der Musikindustrie bricht ja bekanntlich auf Grund vergammelter, obsoleter Marktmodelle die Kundschaft weg. Viele untergehende Geschäftsmodelle beschäftigen sich in den letzten Jahren ihrer Existenz mit dem Verklagen der Käufer.

Die Contentmafia gibt sich auch nach jahrelangem Versagen apokalyptischen Maßes nicht mit dem schnöden Untergang zufrieden, sondern mahnt erst noch ihre potentiellen Kunden massenhaft ab. Man tut sich also mit sympathischen Anwälten zusammen, die sich besonders im Abmahnrecht beliebt gemacht haben, und stellt nach Beobachtung von Tauschbörsen Anfragen an Staatanwaltschaften zur Ermittlung des zur IP gehörigen Opfers. Das spült Geld in die Kasse, auf dem Rücken der Künstler und Kunden.

Der Wuppertaler Staatsanwaltschaft wird das nun zuviel. Nach eigenen Angaben hat diese allein im Januar / Februar 2008 über 2000 IP-Adressen zur Ermittlung des Anschlussinhabers erhalten. Jede Provideranfrage beläuft sich dabei ca. auf 20 Euro. Das summiert sich allein schon auf 40.000 Euro zu Lasten des Steuerzahlers. Die Staatsanwaltschaft bearbeitet diese Anfragen nun nicht mehr:

"Nach hiesiger Auffassung wäre die Aufnahme von Ermittlungen bereits unverhältnismässig, da die Tatverdächtigen in den Tauschbörsen keinerlei finanzielle Interessen verfolgen", teilte Wolf Baumert, Pressedezernent der Staatsanwaltschaft Wuppertal, nun mit. Es gehe der Musikindustrie nicht um eine Bestrafung der Tatverdächtigen, "sondern um die Ermittlung der Nutzernamen, um Schadensersatzansprüche geltend zu machen oder nachträgliche Abmahnungen zu erteilen".

Meine Forderung an die Contentmafia ist simpel: Ich will ein anständiges Flatrate Angebot im Netz, bei dem ich für einen monatlichen Obolus auf das komplette Musikarchiv (bzw. Filmarchiv) ohne Beschränkungen zugreifen kann, ohne DRM, Kopierschutz und sonstigen kundenunfreundlichen Schwachsinn. Sobald ein cooles Portal im Netz ist bin ich der erste Kunde. Wenn solch ein Musikportal dann noch mit Hintergrundinfos, anständiger Suchmaschine, guter Qualität und hübschen Web 2.0 Features aufwartet, dann wird es rocken (im wahrsten Sinne). Das bete ich nun schon seit Jahren und bekomme grundsätzlich Zustimmung von weiteren potentiellen Kunden. Angeblich ist Sony BMG hier auf dem richtigen Weg, mal sehen ob das was wird.

Wenn dann die Muskindustrie begriffen hat, daß man sich so auch zum Wohl der Kunden dumm und dämlich verdienen kann, dann kann es eigentlich nur noch Jahrhunderte dauern, bis die Filmmafia das dann auch noch rafft. Die nötige Bandbreite haben wir ja erst seit mehreren Jahren.

Von: lolli

March 13, 2008

Polens Ex-Premier gegen Online-Wahlen

Vom Prinzip her kann man die Überschrift nur befürworten. Digitale Annahme von Wählerstimmen jeglicher Art ist ein Problem. Wir wollen das nicht haben.

Polens Ex-Regierungschef Kaczynski verteufelt die Wahl per nicht papiergebundener Erhebung aber nicht etwa zurecht wegen der vielfältigen Manipulationsmöglichkeiten und der mangelnden Überprüfbarkeit, sondern:

Das Internet werde vor allem von Leuten genutzt, die sich Pornografie ansehen, während sie Bier trinken. Es sei daher für Wahlen nicht geeignet.

Super Gelegenheit endlich mal wieder ein tolles Video zu velinken.

Prost.

Von: lolli

March 04, 2008

Handy vs. Skype

Auf meiner Reise durch die Welt hatte ich nicht nur viele schoene Erlebnisse, sondern auch so meine Probleme, mein schlimmstes war wohl der Verlust meines Photohandys Sony Ericsson k800i, mit dem ich auf der Reise fotografiert habe. Dieses besagte Handy habe ich ohne vorhandene Sicherungskopie, dafuer mit 560 vorhandenen Photos in Bagan (Myanmar/Birma/Burma) verloren, oder es ist mir geklaut worden. So genau kann ich das leider nicht sagen, aber mehr dazu in meinen folgenden Reiseberichten. Nach einem solchen Verlust findet man erst einmal alles ganz furchtbar schrecklich Scheisse und will wieder nach Hause an die muetterliche Brust. Schliesslich findet man aber nach einigen Tagen seinen Verstand wieder und macht sich ueber die naehere technische Zukunft so seine Gedanken.

Mein aktueller Stand der Technik:

  • PC = Deluxe Version mit allen Spielereien
  • Schlepptop: P4, 17", 5kg, 1h Akku. Fazit: Passt nirgends wo rein, aber ich kann Menschen damit erschlagen, einerseits durchs Gewicht, andererseits mit der produzierten Stromrechnung...
  • Handy: Schnellersatz in Form eines Steinzeit Nokias fuer 22 Euronenkrieger aus Bangkok.

Handy:
Ich denke man sieht hier eindrucksvoll meine beiden Schwachstellen. Nach meinem Handyverlust lag der Fokus zunaechst einmal darauf. Nun gut, wir leben im 21. Jahrhundert, es sollte mittlerweile auch Handys geben die mein Technikerherz erfreuen. Zudem hoert man immer mehr von diesem OpenMoko-Projekt (Linux-Smartphone) [1][2] und siehe da, erste Handys sind auch schon erhaeltlich und es sieht auch noch ansprechend aus:
Neo1973 [3][4]

Es gibt nur ein paar Probleme. Zunächst einmal kostet wie jedes neue Handy 300 Euro, dann ist es seit Wochen im Internet ausverkauft, im Laden gibts es noch nicht, und die Software ist noch immer Entwicklungsstadium und schlicht nicht für Normalanwender reif.

Notebook:
So wie der Zufall es will, bin ich in Bangkok ueber dieses schnucklige Teil hier gefallen:
Asus EEE PC 4G Subnotebook [5][6]

Ein Subnotebook mit vorinstallierten und scheinbar extrem gut angepassten Xandros-Linux. Fuer Untermenschen ist es auch WinXP kompatibel, nein euer Vistascheiss laeuft darauf nicht! Denn wie ich zu sagen pflege, braucht man, abgesehen vom unendlichen RAM-Speicherbedarf, mindestens nen Dualcore, ein Herz fuer Vista und eins fuer alles andere... Hasta la Vista Baby [7]

Nun das Geraet liefert einige imposante Vorteile: Er wiegt unter einem Kilo ist mit seinen 7" natuerlich super klein und seine Akkulaufzeit soll ca. 3h betragen. Fuer unsere Linuxfreunde ist natuerlich auch vorgesorgt. Alle anderen Linuxvarianten lassen sich selbstverstaendlich ohne Probleme draufspielen, ich denke nur mit Gentoo wird man recht schnell in seine Grenzen, 4 GB Flashspeicher, gewiesen werden. Diese Grenzen sind auch das groesste Problem des EEE. Abhilfe sollte hier das 8G-Modell (mit 8GB) schaffen, welches allerdings noch nicht auf dem Markt ist. Scheinbar kommt er jetzt gar nicht mehr... Auf heise.de wird jedenfalls nur noch das Serien- Nachfolgemodell angekuendigt:
Asus EEE PC 900 [6]

Handy vs. Skype
Aber wie um alles in der Welt komme ich jetzt eigentlich auf das Thema "Handy vs. Skype"?

Nun ich ziehe nach meiner Rueckkehr nach Dtl nach Berlin. In Krefeld hatte ich mein O2-Genion inkl. Homezone und Festnetzflatrate. Krefeld ist zwar nicht klein, dennoch hatte ich mit meiner zentralen Wohnlage und der recht zentralen Unilage nahezu ueberall meine Homezone-Flatrate. Das war natuerlich bis auf die Grundgebuehren von 25 Euro eine durchaus billige Angelegenheit. Allerdings verhaellt sich Krefeld/ Berlin von der Groessenordnung ca. 1/15. Damit werde ich garantiert nicht ueberall Homezone haben. Anders ist das mit WLAN. Die Dau und Nerddichte in Berlin ist gluecklicherweise ueberdurchschnittlich. Dies sind die beiden wichtigsten Faktoren fuer uneingeschraenkten WLAN-Zugang. Wie Netzpolitik und die Berliner Morgenpost Ende letzten Jahres berichteten soll es zudem irgendwann im naechsten Jahrtausend freies WLAN [8][9] in Berlin geben. Da dieser Auftrag aber bestimmt der Telekomtochter T-Systems zugesprochen wird, wird das Projekt ordentlich verkackt und Unsummen von Steuergeldern schlucken, die vermutlich besser in der Bildung investiert waeren...[10]. Dennoch bin ich dafuer!

Uneingeschraenkter Netzzugang liefert uneingeschraenktes Skypepotential. Mit integrierter Webcam, Micro und natuerlich Boxen ist der EEE perfekt zum Skypen ausgestattet. Einziges Problem bleibt die Akkulaufzeit und das Netz. In der Uni und zuhause bin ich eh immer am Strom- und im WLAN-Netz. Unterwegs muss ich halt jedesmal mein Notebook starten und mich in nen neues Netz einwaehlen. Phonieren und spazierengehen faellt somit ganz weg. Als Trost fallen somit auch die laestigen Anrufe in der U-Bahn/Bus weg! Nachrichten koennen mir auch im Offline-Zustand geschickt werden. Zum absoluten Notfall kann ich mein jetziges Steinzeithandy behalten und meinen jetzigen Vertrag online downgraden, dies geht gluecklicherweise fuer einen kleinen Bearbeitungsbetrag. Bleibt noch die Kostenfrage offen.

Kostenrechnung:
Hochgerechnet wird auf meine uebrige Handyvertragslaufzeit von 12 Monaten

Handyloesung:

  • Neues Handy 300 Euro
  • Handygrundgebuehr 25 Euro/ Monat = 300 Euro
  • Verschwendetes Geld fuer Steinzeithandy 22 Euro

= 622 Euro

Subnotebook:

  • Neues Subnotebook: Bangkok 220 Euro, Dtl. 300 Euro
  • Handygrundgebuehr 5-10 Euro/ Monat = 60- 120 Euro
  • Steinzeithandy 22 Euro

= 302- 442 Euro

Max. Kostenersparnis beim Subnotebookkauf: 320 Euro
Min. Kostenersparnis beim Subnotebookkauf: 180 Euro

Datenschutzbedenken:

Skype:
Skype hat sich ja in juengster Vergangenheit nicht gerade mit Ruhm bekleckert, da war die Geschichte, das die Windoofversion die Biosdaten der Nutzer ausliesst. Auch hinter der kosten- und werbefreien Nutzung steht immer noch ein grosses 'Wie finanziert ihr euch denn sonst?' - Fragezeichen [11] [12].  Die Skypenutzung basiert auf einem anonymen Acc, sofern man nicht die Creditkarten-ich-darf-jetzt-auch-ins-Festnetz-telephonieren-version nutzt. Skypetelephonate lassen sich zudem verschluesseln und durch die Linuxnutzung und den I-netzugang ueber freie W-lan netze entkomme ich sowohl der Vorratsdatenspeicherung als auch dem Bundestrojaner.

O2:
Ich habe Ihnen lange vertraut und werde das auch weiterhin tun muessen. Auch wenn der Apfel vermutlich nicht weit vom Stamm faellt. Wenn die britische Regierung schon in einer Tour Daten verliert, sieht das bei den Unternehmen wohl nicht viel besser aus. Auch durch die angelaufene Vorratsdatenspeicherung bin ich froh auf dieses Medium bald nur noch sehr beilaeufig angewiesen zu sein...

Fazit:
Ich hab kein 'aktuelles' Handy und mein alter Handyvertrag ist quasi nutzlos, allerdings laesst er sich downgraden. Ich hab nen ordentlichen Rechner, also brauch ich nur nen Subnotebook. Das Subnotebook ist klein und wiegt wenig. Meine Erreichbarkeit wird kaum spuerbar eingeschraenkt, da ich das Notfallhandy behalte. Vom Datenschutz her bin ich auf der sicheren Seite und ich spare ein Haufen Geld.

Hach, soviel geschwätzt, dabei wollte ich doch nur sagen: Ich finde den Asus EEE PC genial und will auf jeden Fall einen haben! 

[1] http://www.openmoko.org/
[2] http://www.heise.de/newsticker/meldung/91868/from/rss09
[3] http://www.openmoko.com/products-index.html
[4] http://wiki.openmoko.org/wiki/Neo1973/de
[5] http://eeepc.asus.com/global/product.htm
[6] http://www.heise.de/newsticker/meldung/104405
[7] mangoomangoo.de greenpeace_erklart_windows_vista_zur_schrottmachine
[8] netzpolitik.org/2007/spd-will-freies-wlan-fuer-berlin/
[9] www.morgenpost.de/content/2007/10/26/berlin/928591.html
[10] netzpolitik.org/2007/gruene-berlin-gegen-freies-wlan/
[11] http://www.berlecon.de/research/spotlights.php?we_objectID=327
[12] www.heise.de/newsticker/meldung/84955

Von: mongo


Rubriken



Post Kalender

May 2012
M D M D F S S
« Aug    
 010203040506
07080910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Tags


Blogroll